Willkommen auf BäCKEREIMASCHINE.DE

bäckereimaschine.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Backmaschine

Startseite > Bäcker

Ein '''Bäcker''' ist eine Person, die das ausübt, also , , und feinen n . Bäcker ist ein und . Eine zur Ausübung dieses Berufs eingerichtete Arbeitsstätte nennt man .

Unterschied zwischen ?Bäcker? und ?Konditor?

Die ''Bäcker'' wird umgangssprachlich manchmal auch für den Beruf des s (Zuckerbäcker) verwendet. Konditoren sind aber spezialisiert auf süße Waren und stellen keine Brotwaren her. In Deutschland und Österreich handelt es sich auch um separate Berufe, für die verschiedene en abgelegt werden müssen. Viele Bäckereien produzieren auch Produkte, die zum Handwerk des Konditors gehören. Bäcker, die in solchen Bäckereien gelernt oder gearbeitet haben, werden als ?Bäcker mit Konditoreierfahrung? bezeichnet.

Geschichte

Der Beruf des Bäckers war früher höchst angesehen, was sich u. a. daran zeigt, dass die Geldstrafe für die Tötung eines Bäckers im dreimal so hoch war wie sonst. Aufgrund der anhaltenden Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung wurden Bäckereien auch im Zuge der

  als systemrelevant eingestuft.

Der der Bäcker ist der heilige .

Das Bäckerhandwerk teilte sich früher noch in
  • Zuckerbäcker ()
  • Pfefferkuchenbäcker ()
  • Los- oder Weißbäcker (, etc.)
  • Fast- oder Schwarzbäcker ()

Diese Unterscheidungen wurden zuerst in 1752 aufgehoben, da sie zu ständigen Reibereien, auch zum Nachteil der Kundschaft führte. Der Bäckerberuf gehörte zu den ''freien, geschenkten und ungeschlossenen'' Handwerken. Die Befugnis eines Meisters, zu backen, hieß die (Back-)Gerechtigkeit oder auch die ''Bank''. Bereits im wurden die Bäcker in eigenen Korporationen vereinigt, und im Mittelalter wurde durch Erteilung von Privilegien die Bildung von vorangetrieben. Ihren Rechten entsprachen jedoch bestimmte Pflichten. So sollten die Bäcker durch die Bereitstellung ständig vorhandener Mehlvorräte allgemeinen Notständen vorbeugen helfen.

In und in einigen französischen s wurden die Bäcker 1801 in geschlossenen Korporationen unter der Leitung von en vereinigt. Für den Betrieb war dann eine obrigkeitliche Genehmigung erforderlich. Eine besondere Bäckereikasse hatte den Ausgleich der Brotpreise zum Zweck, indem aus ihr in teuren Zeiten Vorschüsse an die Bäcker geleistet wurden. Diese Einrichtung bestand bis 1863.

Die deutsche gab schließlich das Bäckergewerbe frei. Nach § 73 konnten jedoch die Bäcker angehalten werden, Preis und Gewicht ihrer Waren am Geschäft zur Kenntnis des Publikums zu bringen.

Der Verkauf der Backwaren erfolgte traditionell in den Läden der Bäckermeister, die als Familienbetrieb geführt wurden. Diese Bäckereien bezogen das Mehl von den örtlichen . Mit der Industrialisierung entstanden vermehrt Großbäckereien, die neben frischen Backwaren auch Tiefkühlteiglinge in sogenannten Backstraßen produzierten. Anfänglich als Sortimentserweiterung gedacht, übernahmen die örtlichen Bäckereien das Aufbacken und den Verkauf dieser Teiglinge neben Produkten aus eigener Herstellung. Gleichzeitig wurden diese Backwaren vermehrt auch als Fertigprodukte in und Tankstellen angeboten. Aufgrund des zunehmenden s, bedingt durch eine große , mussten in den letzten Jahrzehnten viele traditionelle Bäcker ihren Betrieb aufgeben oder wurden von Filialketten übernommen. In den Vorstädten, den Bahnhöfen und großen Einkaufszentren haben sich in jüngster Vergangenheit durchgesetzt, die Tiefkühlteiglinge im aufbacken.

Aus- und Weiterbildung

Deutschland

Nach einer meist dreijährigen im Bäckerhandwerk wird vor der regional zuständigen Innung die Gesellenprüfung abgelegt.
Direkt im Anschluss besteht für den Bäckergesellen die Möglichkeit, sich an einer weiterzubilden und anschließend vor der die abzulegen. Diese Ausbildung kann in einer Meisterschule (zum Beispiel (Bundesfachschule), , , Erste Deutsche Bäckerfachschule Olpe, ) oder bei der örtlichen Innung gemacht werden. Die früher erforderliche fünfjährige Gesellenzeit als Zulassungsvoraussetzung zur Meisterprüfung ist weggefallen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung erwirbt man das Recht, den Beruf des Bäckers auszuüben und in diesem Beruf auszubilden.

Die Ausbildungsvergütung wurde ab dem 1. März 2021 erhöht. Diese beträgt im 1. Ausbildungsjahr 645 ?, im 2. Ausbildungsjahr 720 ? und im 3. Ausbildungsjahr 850 ?.

Ab dem 1. Februar 2022 erfolgt eine weitere Erhöhung der Ausbildungsvergütung.

Österreich

In Österreich wird der drei Jahre im dualen System an Berufsschulen und in handwerklichen Betrieben (Bäckereien) oder in industriellen Betrieben ausgebildet und legt am Ende die ab.

Schweiz

''siehe ''

Frankreich

Auch in Frankreich existiert die Ausbildung (apprentissage) zum Bäcker (franz. Boulanger).

Die Ausbildung ist etwas enger gefasst als in Deutschland und der Schweiz, der Bäcker bäckt sprichwörtlich ?nur? Baguettes und andere Brote, beispielsweise aber keine Croissants (dafür ist der Konditor zuständig). Dafür existieren aber über zwanzig verschiedene -Sorten, die sich in Teig und Backvorgang zum Teil deutlich unterscheiden.

Siehe auch

  • ,
  • ? Strafe für zu kleines Gebäck
  • ? alte und regionale Bezeichnung für Bäcker

Weblinks

  • Bundesinnung der Bäcker Österreich
  • der
  • des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft: BerufsInformationsComputer (BIC)

Einzelnachweise